Im Mai 2025 wurden im Lebensgarten in Sächenovo 180 Fliedersträucher, 160 Fliederblatt-Weißdorn ( Crataegus) und 160 Traubenkirsche (Padus Asiatica) in den inneren Reihe des Gartens gepflanzt. Es wurden immer neun Stecklinge in ein Loch gesetzt.
Wieso pflanzt man Beerensträucher in ungeraden Zahlen in ein Pflanzloch?
Die ungeraden Zahlen haben in der mongolischen Kultur eine positive und symbolträchtige Bedeutung. Die Zahlen 3, 5, 7, 9 und 81 werden in der Mongolei hoch verehrt und werden symbolisch gedeutet. Die Mongolen glauben, dass gerade Zahlen zur „diesseitigen Welt“ und ungerade Zahlen zur „jenseitigen Welt“ gehören. Rituale und Opferzeremonien der mongolischen Schamanen finden stets an ungeraden Tagen statt. Auch die Symbolik der Himmelskörper ist mit ungeraden Zahlen verbunden: eins (Morgenstern), drei (drei Hirsche), fünf (fünf Planeten), sieben (die sieben Sterne des Großen Wagens) usw. Auch das große Festessen am Neujahrstag (Tsagaan Sar) wird in drei, fünf, sieben oder neun Schichten serviert.
Bürgermeister
Zwei Wochen nach dem Pflanzen kam die Information, dass die Setzlinge antreiben!
Memorandum des Gouverneurs von Sächenovo für die Pflege der Bäume
Galtaikhuu hat mit dem Gourveneur Arslanbaatar ( übersetzt Löwenheld) ein Memorandum über unser Lebensgarten unterschrieben. Somit soll die neue Verwaltung die Pflege der Lebensgarten-Anlage fortführen und Leute für die Pflegen einstellen. Die Galsan Tschinag Stiftung sind für die Baumspenden zuständig.
Der Vortrag war in Saikah-Ovoo für die Bürger und die Verwaltungsetage, weil einige davon nach den Wahlen neu im Amt sind und für die Pflege des Gartens zuständig sein werden.
Vortrag über das Lebensgarten Projekt für die Bürger und die Verwaltung
Um die lokale Bevölkerung und die neue Bezirksregierung genau über das Projektvorhaben zu unterrichten, wurde ein Vortrag über das Baumpflanzen und das Projekt Lebensgarten durchgeführt. Dabei wurde der Fortschritt und das Wachstum der bereits gepflanzten Bäume anschaulich und chronologisch aufgezeigt.
Mit beeindruckender Entschlossenheit hat der Nomade Ganbold auf seinem kleinen Grundstück in Tsengel eigenhändig einen zehn Meter tiefen Brunnen gegraben – eine aussergewöhnliche Leistung, die Respekt verdient. Dank dieser neuen Wasserquelle kann er nicht nur seine Tiere zuverlässig versorgen, sondern auch die auf seinem Land gepflanzten Sträucher sowie…
Der Frühling kam in diesem Jahr früher als erwartet – und mit ihm ein leiser Hauch von Hoffnung. Bereits Mitte Mai zogen die Nomaden hinauf in ihr Sommerlager im Kharaghana-Tal auf 2’500 Metern Höhe. Schon Ende April konnten die Tiere den Duft von frischem Gras wahrnehmen und vorsichtig die…
Am 18. Februar feiern die Mongolen «Zagaan Zar» – Das Weissmondfest, ihr Neujahrsfest Galsan Tschinag und Galtaikhuu senden die herzlichsten Grüsse und Wünsche zum Neuen Jahr! Was sagt die traditionellen mongolischen Astrologie zum Jahr des Feuer-Pferdes? In der traditionellen mongolischen Astrologie wird anhand…