Am 18. Februar feiern die Mongolen «Zagaan Zar» – Das Weissmondfest, ihr Neujahrsfest
Galsan Tschinag und Galtaikhuu senden die herzlichsten Grüsse und Wünsche zum Neuen Jahr!
Was sagt die traditionellen mongolischen Astrologie zum Jahr des Feuer-Pferdes?
In der traditionellen mongolischen Astrologie wird anhand des Bildes von „Ochse und Ochsenhirt“ „Sürer daragch“ (Bezwinger mit Würde) nach der Fünf-Elemente-Lehre eine Berechnung durchgeführt, um die allgemeine Entwicklung des Jahres – insbesondere für Viehbestand, Menschen und Natur – vorauszudeuten.
Beschreibung des Erd-Ochsen: Der Ochse hat einen roten Kopf, einen blauen Bauch und einen roten Körper. Hörner, Schwanz und Ohren sind gelb, ebenso die Brust. Die vier Beine sind weiß, die vier Hufe gelb. Sein Maul ist geöffnet, der Schwanz nach links geschwungen.
Der Ochsenhirt: Ein junger Mann mit rotem Deel, hellem Gesicht und blauem Gürtel. Sein Haar ist oben zusammengebunden, er trägt seine beiden Stiefel in der Hand. Mit erhobenem Stock läuft er eilend vor seinem Ochsen her.
Allgemeine Deutung des Erd-Ochsen: Das Land wird insgesamt gesegnet sein. In den ersten Frühlingsmonaten und zu Beginn des Jahres kann es leichte Trockenheit geben; früh im Jahr sind starke Regenschauer und Hagel möglich. Das Pflanzenwachstum wird jedoch gut sein. Zur Jahresmitte etwas Trockenheit, gegen Jahresende wieder Niederschläge und Hagel. Es besteht zudem eine Neigung zum Auftreten von hitzebedingten Krankheiten.
Für das Vieh ist das Jahr günstig, insgesamt jedoch leicht angespannt. Für junge Erwachsene verheißt es Frieden, für Kinder durchschnittliches Wohlergehen, ältere Menschen sollten besonders auf ihre Gesundheit achten.
Der Vorstand von OHfM wünscht allen Mitgliedern, Freunden und Wegbegleitern für das Jahr des Feuer-Pferdes Gesundheit und Zufriedenheit. Ein herzliches Dankeschön für alles, was in diesem Jahr wieder durch Ihr Engagement realisiert werden kann.
Mit beeindruckender Entschlossenheit hat der Nomade Ganbold auf seinem kleinen Grundstück in Tsengel eigenhändig einen zehn Meter tiefen Brunnen gegraben – eine aussergewöhnliche Leistung, die Respekt verdient. Dank dieser neuen Wasserquelle kann er nicht nur seine Tiere zuverlässig versorgen, sondern auch die auf seinem Land gepflanzten Sträucher sowie…
Der Frühling kam in diesem Jahr früher als erwartet – und mit ihm ein leiser Hauch von Hoffnung. Bereits Mitte Mai zogen die Nomaden hinauf in ihr Sommerlager im Kharaghana-Tal auf 2’500 Metern Höhe. Schon Ende April konnten die Tiere den Duft von frischem Gras wahrnehmen und vorsichtig die…
Herzlichen Dank, dass Sie uns diese 24 Adventstage begleitet haben. Und wir bedanken uns voller Freude für Ihre sehr willkommenen Zuwendungen in verschiedenster Form. Vor allem denjenigen, die schon jahrelang treu an unserer Seite stehen! Ein besonderer Weihnachtsgruss kommt aus der Mongolei.