Der Frühling kam in diesem Jahr früher als erwartet – und mit ihm ein leiser Hauch von Hoffnung. Bereits Mitte Mai zogen die Nomaden hinauf in ihr Sommerlager im Kharaghana-Tal auf 2’500 Metern Höhe. Schon Ende April konnten die Tiere den Duft von frischem Gras wahrnehmen und vorsichtig die ersten Halme fressen. Nach einem langen Winter schenkt dieses erste Grün neue Kraft – den Tieren zum Überleben, den Menschen zum Durchatmen.
Die Steppe leuchtete in zarten gelbgrünen Farben, ein stilles Versprechen, dass das Leben weitergeht. Und tatsächlich: Die Verluste in den Herden blieben in diesem Winter vergleichsweise gering. Viele Nomaden hatten im Herbst eine schwere Entscheidung getroffen und einen Teil ihrer Tiere verkauft, um die übrigen besser durchzubringen. Unter der Schneedecke fanden die Tiere gerade genug Nahrung – nicht im Überfluss, aber ausreichend, um zu überleben.
Auch die Unterstützung von OHfM machte einen entscheidenden Unterschied. Mit Heu und Kraftfutter aus eigenen Rücklagen – insbesondere für die weisse Ziegenherde – wurde alles darangesetzt, die Tiere sicher durch die kalte Jahreszeit zu bringen. Denn jedes überlebende Tier bedeutet Zukunft: neues Leben im Frühjahr, neue Hoffnung für die Familien, die von ihnen abhängen.
Bilder von April 2026
Der Schwarze See Anfang Juni 2026
Impressionen aus dem Altai Juni 2026 und in den Jurten
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Am 18. Februar feiern die Mongolen «Zagaan Zar» – Das Weissmondfest, ihr Neujahrsfest Galsan Tschinag und Galtaikhuu senden die herzlichsten Grüsse und Wünsche zum Neuen Jahr! Was sagt die traditionellen mongolischen Astrologie zum Jahr des Feuer-Pferdes? In der traditionellen mongolischen Astrologie wird anhand des Bildes von „Ochse…
Herzlichen Dank, dass Sie uns diese 24 Adventstage begleitet haben. Und wir bedanken uns voller Freude für Ihre sehr willkommenen Zuwendungen in verschiedenster Form. Vor allem denjenigen, die schon jahrelang treu an unserer Seite stehen! Ein besonderer Weihnachtsgruss kommt aus der Mongolei.