Ja, es gibt noch andere Themen als – Corona. Und doch möchten wir auch kurz berichten, wie die die Nomaden in der Mongolei damit umgehen.
Die Mongolei hat 4700 km Landgrenze zu China. Bereits Ende Januar hat die Mongolei die Grenzen geschlossen. Bis zum heutigen Tag gibt es lediglich 36 Infizierte in der Mongolei (die meisten davon Ausländer). Auch die Schulen und Universitäten wurden früh geschlossen und ein Ausgehverbot verhängt. Auch die Nomaden haben «Online Unterricht» sofern sie Empfang haben.
Online Unterricht in der Steppe
Das sich so wenige Mongolen angesteckt haben, ist sicherlich auch darin begründet, dass ihre Körper durch ihre Nahrung und das raue Klima mehr Widerstandskräfte haben.
Generell haben die Nomaden sehr viel Ahnung von Krankheiten. Dies natürlich auch, weil sie in der Steppe oder im Hochland des Altai weit weg von jeglicher medizinischer Versorgung leben. Oft sind auch Schamanen stundenweit entfernt. Die Nomaden kannten schon immer ansteckende Krankheiten. Gab es in einer Jurte einen ernsthaft Kranken, dann zogen sie quer über die Jurtentür einen roten Stofffetzen. Das ist die nomadische Quarantäne. Die umstehenden Jurten entfernten sie bis auf Sichtweite. So konnten Sie einander aus sicherer Entfernung beobachten und auch helfen.
Im August 2026 rückte die Mongolei in den Fokus der internationalen Umweltgemeinschaft. In Ulaanbaatar fand die COP17, die 17. Vertragsstaatenkonferenz («Conference of Parties»), statt. Dieses Treffen organisiert alle rund 3 Jahre im Rahmen der UNO-Konvention zur Bekämpfung der Desertifikation (UNCCD) ein anderer Staat und hält während dieser Zeit auch…
Als Beiratsmitglied unterstützen Sie den Vorstand von Open Hearts for Mongolia (OHfM) als unabhängige Sparringspartnerin oder unabhängiger Sparringspartner mit strategischem Rat, Ihrem Netzwerk sowie Ihrer beruflichen und persönlichen Erfahrung.Sie begleiten die Weiterentwicklung des Vereins, bringen neue Perspektiven ein und helfen mit, Partnerschaften, Projekte und die langfristige Wirkung von OHfM…
Mit beeindruckender Entschlossenheit hat der Nomade Ganbold auf seinem kleinen Grundstück in Tsengel eigenhändig einen zehn Meter tiefen Brunnen gegraben – eine aussergewöhnliche Leistung, die Respekt verdient. Dank dieser neuen Wasserquelle kann er nicht nur seine Tiere zuverlässig versorgen, sondern auch die auf seinem Land gepflanzten Sträucher sowie…