Galsan Tschinag hat mittlerweile 39 Bücher in deutscher Sprache geschrieben. Davon wurden 15 in andere Sprachen übersetzt, hauptsächlich in Englisch, aber auch in Französisch, Japanisch, Türkisch und natürlich in Mongolisch.
Das jüngste Buchkind «Der blaue Himmel» wurde ins Mongolische übersetzt und dazu wurde eine schöne Veranstaltung in Ulaan Baatar organisiert. Es wurde auch musiziert und sogar ein Gedicht von GT als Lied vertont, ein Gedicht über die Mutter.
Was besonders auffällt ist, dass viele junge Menschen an Mongolischer Literatur interessiert sind und zur Veranstaltung kamen.
„Galsan Tschinag ist in der zeitgenössischen Weltliteratur eine einzigartige Erscheinung und sicher der herausragende Autor der Mongolei. In seinem Werk verbinden sich die Erfahrungen seiner Tuwa-Nationalität und ihrer Kultur, die wechselhafte Geschichte der Region und seine eigene schamanische Erfahrung. Er ist ein Erneuerer sowohl der Erzählsprache wie durch die Themen seines reichen Oeuvres. Sein Werk steht für eine zukunftsweisende Erzählweise, die starke Wurzeln im eigenen Boden mit den globalen Fragestellungen unserer Zeit verschmilzt.“
Im August 2026 rückte die Mongolei in den Fokus der internationalen Umweltgemeinschaft. In Ulaanbaatar fand die COP17, die 17. Vertragsstaatenkonferenz («Conference of Parties»), statt. Dieses Treffen organisiert alle rund 3 Jahre im Rahmen der UNO-Konvention zur Bekämpfung der Desertifikation (UNCCD) ein anderer Staat und hält während dieser Zeit auch…
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Mit beeindruckender Entschlossenheit hat der Nomade Ganbold auf seinem kleinen Grundstück in Tsengel eigenhändig einen zehn Meter tiefen Brunnen gegraben – eine aussergewöhnliche Leistung, die Respekt verdient. Dank dieser neuen Wasserquelle kann er nicht nur seine Tiere zuverlässig versorgen, sondern auch die auf seinem Land gepflanzten Sträucher sowie…