Im April hat es im Winterlager noch kräftig geschneit. Das ist auf der einen Seite sehr gut, weil der Schnee die Weideflächen befeuchtet und auch das Grundwasser nährt. Andererseits finden die Tiere kaum noch Futter unter der tiefen Schneedecke. Ein kleines Häschen hatte wohl seine Mutter und Familie verloren und irrte durch den tiefen Schnee bis vor die Türe der Nomadenfamilie Uvanjkir, wo es als «kleines, braunes Etwas» im Schnee gefunden wurde. Sie trugen es in die Wärme und bemühten sich aufopfernd das kleine Häschen wieder anzufüttern. Es wollte keine Milch trinken, so versuchten sie es mit Getreibebrei und viel Zuneigung von den Nomaden. Es begann wieder zu fressen und nach einigen Tagen konnte es wieder ausgesetzt werden in einer Gegend mit anderen Hasen.
Mit beeindruckender Entschlossenheit hat der Nomade Ganbold auf seinem kleinen Grundstück in Tsengel eigenhändig einen zehn Meter tiefen Brunnen gegraben – eine aussergewöhnliche Leistung, die Respekt verdient. Dank dieser neuen Wasserquelle kann er nicht nur seine Tiere zuverlässig versorgen, sondern auch die auf seinem Land gepflanzten Sträucher sowie…
Der Frühling kam in diesem Jahr früher als erwartet – und mit ihm ein leiser Hauch von Hoffnung. Bereits Mitte Mai zogen die Nomaden hinauf in ihr Sommerlager im Kharaghana-Tal auf 2’500 Metern Höhe. Schon Ende April konnten die Tiere den Duft von frischem Gras wahrnehmen und vorsichtig die…
Am 18. Februar feiern die Mongolen «Zagaan Zar» – Das Weissmondfest, ihr Neujahrsfest Galsan Tschinag und Galtaikhuu senden die herzlichsten Grüsse und Wünsche zum Neuen Jahr! Was sagt die traditionellen mongolischen Astrologie zum Jahr des Feuer-Pferdes? In der traditionellen mongolischen Astrologie wird anhand…