Baumschule und Bäume im Altai | Open Hearts for Mongolia

Baumschule und Bäume im Altai

Seit Jahrhunderten leben die Nomaden im Einklang mit der Natur – doch sie spüren heute mehr denn je, dass sich ihre Welt verändert. Um zu überleben, sind sie gezwungen, neue Wege zu gehen, ohne dabei ihre Traditionen zu verlieren.

Ein hoffnungsvoller Schritt ist das von OHfM initiierte Kaschmirziegen-Projekt: Durch die Direktvermarktung ihrer hochwertigen Kaschmirwolle erhalten die Nomaden eine neue, verlässliche Einkommensquelle. Es ist ein leiser, aber kraftvoller Wandel – von reiner Abhängigkeit hin zu mehr Selbstbestimmung.

Gleichzeitig wächst der Mut zur Veränderung. Immer mehr Nomaden beginnen, Hafer anzubauen, um wertvolles Grünfutter für den Winter zu sichern. Sie pflanzen Sträucher und Bäume – kleine, aber bedeutende Zeichen für eine nachhaltigere Zukunft. Mit jedem Setzling setzen sie ein Zeichen gegen die Härte des Klimas und für das Leben von morgen.

Ein berührendes Beispiel ist der Nomade Zeren: In diesem Frühjahr pflanzte er auf der Hochebene zwischen Frühjahrs- und Sommerlager Erbsensträucher – in der Hoffnung, den Boden zu stärken, Schutz zu schaffen und langfristig neue Lebensgrundlagen zu sichern.

Hier ein paar Beispiele:

Der Nomade Zeren pflanzte dieses Frühjahr Erbsensträucher auf der Hochebene zwischen Frühjahr- und Sommerlager

Tuwa – Studentinnen arbeiten in der Baumschule in Tsengel

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