Galtaikhuu Galsan ist mit aktuellen Projekt-informationen für das Kloster im Gepäck auf dem Weg von Ulan Bator in den Altai. Mit dem Auto wäre es in dieser Jahreszeit ein grosses Wagnis gewesen dorthin zu reisen.
Anfangs Januar fand in Ulan Bator eine Projektsitzung mit Bausachverständigen statt. Diese Informationen möchte Galtaikhuu Galsan seinem Volk persönlich übermitteln und sie damit direkt in ihr Herzensprojekts einbeziehen. Denn bereits in zwei Jahren soll das tuwinische Volk wieder über ein eigenes spirituelles Zuhause verfügen. Dazu wird das alte RASCHDECHINLEN KHIID wieder aufgebaut und mit einem Begegnungszentrum ergänzt. Dazu braucht es Genehmigungen, Ingenieure, welche die Statik berechnen oder Architekten, die das Kloster in traditioneller Bauweise planen – bei all diesen Schritten soll das Volk miteinbezogen werden. Das Fundament des neuen Klosters steht zwar bereits, aber es ist mindestens so wichtig, dass alle Beteiligten das Vorhaben mit- und weitertragen. Dazu gehört auch der Dialog mit seinem Volk, den Ältesten, Gönnern und Vertretern der regionalen Behörde.
Im August 2026 rückte die Mongolei in den Fokus der internationalen Umweltgemeinschaft. In Ulaanbaatar fand die COP17, die 17. Vertragsstaatenkonferenz («Conference of Parties»), statt. Dieses Treffen organisiert alle rund 3 Jahre im Rahmen der UNO-Konvention zur Bekämpfung der Desertifikation (UNCCD) ein anderer Staat und hält während dieser Zeit auch…
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Mit beeindruckender Entschlossenheit hat der Nomade Ganbold auf seinem kleinen Grundstück in Tsengel eigenhändig einen zehn Meter tiefen Brunnen gegraben – eine aussergewöhnliche Leistung, die Respekt verdient. Dank dieser neuen Wasserquelle kann er nicht nur seine Tiere zuverlässig versorgen, sondern auch die auf seinem Land gepflanzten Sträucher sowie…