Das nomadische Kalenderjahr richtet sich nach dem Mond. Das mongolische Neujahr wird „Tsagaan Sar“ genannt und bedeuet „weisser Mond“ oder auch „weisser Monat“ Auf Tuwa heisst es „Schagaa“ und bedeutet Neujahressäule oder Neujahresfest.
Dieses traditionelle Mondneujahr fällt immer auf den ersten Tag des ersten Monats des Frühlings, was zwischen Ende Januar und Ende Februar ist. Der genaue Zeitpunkt richtet sich nach dem Mondstand und dem Mondkalender. Es fällt dieses Jahr auf den 9. Februar. Das Jahr des Schafes oder der Ziege geht zu Ende und es kommt das Jahr des Feuer-Affen.
Die Nomaden in der Mongolei feiern Ihre Geburtstage alle zusammen am ersten Tag des Mondneujahres, also am 9. Februar. Sie rechnen auch die Zeit im Mutterleib als Lebenszeit. Ein Kind, das am 8. Februar geboren würde, wäre am 9. Februar bereits 2 Jahre alt.
Ein Hammelrücken darf zu diesem grossen Fest nicht fehlen und es wird eigens dafür ein Hammel geschlachtet und feierliche Gebete für ein gutes neues Jahr gesprochen.
Im Januar beginnen für die Nomaden die 9 x 9 kältesten Tage. Jetzt, in der dritten Januarwoche herrscht grosse Kälte, nachts bis Minus 40°C und tagsüber Minus 25°C. Im Sommer gab es wenig Niederschläge, so dass kaum Gras wachsen konnte, dass den Tieren jetzt als Winterfutter dient. Wieder mussten die…
Mit Beginn des 1. Adventssonntags ist es soweit – die OHfM Adventsaktion beginnt und es öffnet sich das 1. Türchen. Unsere Mitglieder erzählen, wieso sie sich mit OHfM verbunden fühlen. Und selbstverständlich hören wir auch Stimmen und sehen Bilder aus der Mongolei. Seien Sie dabei – besuchen Sie…
Unsere Mitglieder erzählen, wieso sie sich mit OHfM verbunden fühlen.In der Adventszeit veröffentlichen wir täglich einen Beitrag in der Rubrik «Aktuell» sowie auf unseren sozialen Medien (Facebook und Instagram). Hier erzählen unsere Mitglieder, weshalb ihnen OHfM wichtig ist und über die gewachsene Partnerschaft mit den Menschen vor Ort und…