Und wieder fordert die Natur viel von Mensch und Tier | Open Hearts for Mongolia

Und wieder fordert die Natur viel von Mensch und Tier

Im Januar beginnen für die Nomaden die 9 x 9 kältesten Tage. Jetzt, in der dritten Januarwoche herrscht grosse Kälte, nachts bis Minus 40°C und tagsüber Minus 25°C. Im Sommer gab es wenig Niederschläge, so dass kaum Gras wachsen konnte, dass den Tieren jetzt als Winterfutter dient. Wieder mussten die Tiere viel zu früh mit Heu und Kraftfutter von der Nomaden versorgt werden, weil sie zu wenig Nahrung in der Natur finden. Die Muttertiere brauchen besonderen Schutz und Aufmerksamkeit, damit sie ihre Leibesfrucht nicht verlieren. Und wieder sind die Nomaden in grösster Sorge und bedrohlicher Not.

Können Sie sich vorstellen, dass die Tiere unter diesen Bedingungen Futter finden? Sie müssen entweder mit den Hufen den Schnee wegkratzen um darunter an die Gräser zu kommen, oder sie suchen in der Steinwüste nach den kleinsten Halmen.

OHfM hat den Fokus weg von den Soforthilfen auf eine strukturelle, nachhaltige Hilfe und Unterstützung gelegt. Grosse Hoffnung gibt das Kaschmirprojekt, deshalb muss alles daran gesetzt werden, dass die weisse Ziegenherde über den Winter kommt. Durch eine grosse Spende und noch einer bedeutenderen Summe an Rückstellungen konnten wir vor einer Woche wieder einen stattlichen Betrag in die Mongolei schicken.

Galtai ist aktuell im Altai und ist dabei wieder einen Transport zu organisieren um die grösste Not zu lindern. Wir informieren, sobald wir von ihm Informationen und Bilder erhalten.

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