Mitte Mai 2025 hat der im Herbst 2024 gewählte neue Präsident der Mongolei, Ukhnaagiin Khurelsukh, einige wenige mongolische NGOs in seinen Palast zum Mittag eingeladen. Galtaikhuu als Vorstand des Mongolian Environment Civil Counsil (MECC) der Dachorganisation von 280 mongolischen Umweltverbänden nahm teil. Auch die Ministerin für Umwelt war geladen. Es war ein hochrangiger Empfang mit Musik und den mongolischen Standarten.
«Die Umwelt und der Umweltschutz steht für mich als Präsident der Mongolei an erster Stelle!»
Präsident der Mongolei, Ukhnaagiin Khurelsukh, Mai 2025
Galtai hält Vortrag im Regierungspalast über das Naturschutzgebiet Gobi
Der Präsident zeigte sich interessiert. Die Umweltthemen will er prioritär behandeln und hat Galtaikhuu und den Umweltorganisationen seine Unterstützung zugesagt. Galtaikhuu erläuterte die Gefahren für die lokale Bevölkerung und die Tierwelt, sollte der Grenzübergang Naransevstei geöffnet und eine Strasse durch das Naturschutzgebiet gebaut werden. Er appellierte für Verständnis und kluge Entscheidungen.
Konferenz der NGOs mit Abgeordneten und der Menschenrechtskommission
Auch hier konnte Galtaikhuu im grossen Forum über die Bedrohung durch den Strassenbau informieren. Sein Appell die Strasse nicht zu bauen, wurde über verschiedene Medien landesweit übertragen.
Positive Entwicklung nach längerer Unsicherheit
Diese Entwicklung stimmt uns sehr zuversichtlich, waren die vergangenen Monate doch sehr von Unsicherheit geprägt. Nachdem eine Volkspetition mit 33’000 Unterschriften in Rekordzeit zu Stande kam, gelangte diese an eine parlamentarische Arbeitsgruppe. Die Antwort und Behandlung im Parlament lässt aber weiter auf sich warten.
In dieser Zeit konnten der MECC und Galtaikhuu viel wertvolle Überzeugungsarbeit leisten, basierend auf Erkenntnissen aus Erkundungsreisen direkt in die Great Gobi B Special Protected Area aber auch die umliegenden Regionen in der Mongolei und China.
Positive Entwicklung nach längerer Unsicherheit
Diese Entwicklung stimmt uns sehr zuversichtlich, waren die vergangenen Monate doch sehr von Unsicherheit geprägt. Nachdem eine Volkspetition mit 33’000 Unterschriften in Rekordzeit zu Stande kam, gelangte diese an eine parlamentarische Arbeitsgruppe. Die Antwort und Behandlung im Parlament lässt aber weiter auf sich warten.
In dieser Zeit konnten der MECC und Galtaikhuu viel wertvolle Überzeugungsarbeit leisten, basierend auf Erkenntnissen aus Erkundungsreisen direkt in die Great Gobi B Special Protected Area aber auch die umliegenden Regionen in der Mongolei und China.
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