Das 50 Jahre alte Naturschutzgebiet in der Wüste Gobi, die Natur, die in der Nähe lebende lokale Bevölkerung und die dort lebenden Tiere sind in Gefahr. Eine von China kommende geplante Handelsstrasse durch das Naturschutzgebiet bedroht vorallem die Lebensräume gefährdeter Tierarten wie des Gobibären, der Wildkamele, der Weildesel und Takhi-Pferde.
In Zusammenarbeit mit dem Mongolian Environment Civil Council (MECC) und anderen weltweiten NGOs und Reno Sommerhalder , CH-Kanadischer Bärenspezialist, werden wir sachlich und offen über diese potenzielle Gefährdung informieren. OHfM unterstützt und koordiniert verschiedene Engagements.
Was bisher geschah Der MECC vereinigt rund 280 Naturschutzorganisationen in der Mongolei und ist deren Dachorganisation.
Eine Delegation des MECC bereiste unter Leitung seines Vorsitzenden Galtaikhuu Galsan nach Bekanntwerden der Bauvorhaben im Oktober 2024 während einer Woche das Naturschutzgebiet. Sie sprachen mit vielen Menschen der lokalen Bevölkerung, mit den dort lebenden Rangern und den Provinzregierungen. Ebenso fanden Treffen mit den Entscheidungsträgern der Mongolischen Regierung statt.
Die MECC sammelte innerhalb von 4 Wochen die notwendigen 33’000 Unterschriften und legte sie dem Parlament vor. Im Mongolischen Recht zieht das die Bildung eines parlamentarischen Ausschusses nach sich. Dies stellt einen grossen Erfolg dar, wenn man bedenkt, dass in der Schweiz mit einer 2.7x grösseren Bevölkerung 90 Tage zur Verfügung stehen, um die 50’000 Unterschriften für ein Referendum zu erlangen.
Am Samstag, 11. Janaur 2025 fand vor dem Regierungsgebäude in Ulaan Baatar eine Demonstration von geschätzten 10 000 Menschen statt. Die Menschen demonstrierten gegen die die herrschende Ungerechtigkeiten aber auch für den Umweltschutz.
Weiteres Vorgehen: OHfM und Reno Sommerhalder werden unabhängig voneinander in einem Brief an die Regierung der Mongolei bitten, das sensible Ökosystem des Naturschutzgebietes weiterhin zu schützen und für die geplante Strasse einen anderen Weg zu planen.
Wir informieren auf unsere Seite «Aktuelles» in regelmässigen Abständen.
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